Die Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen

Die Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen
15 de September de 2021 Sofía Sánchez

Der Wettlauf gegen die Zeit beim Kunststoffrecycling ist nichts Neues. Seit vielen Jahren wird in verschiedenen Ländern der Welt die Bedeutung des Recyclings, der ordnungsgemäßen und gewinnbringenden Verwendung des verwendeten Kunststoffs, auf Bürger- und Industrieebene immer wichtiger. Dieser ständige und unermüdliche Diskurs zum Thema Recycling mit dem Ziel, nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Unternehmen aufzuklären, erzielt seit einiger Zeit greifbare und ermutigende Ergebnisse.

Bis 2021 recycelt die Europäische Union bereits 32,5% ihrer 29,1 Millionen Tonnen Plastikmüll. Im selben Jahr wurden mehr als 680 Tonnen recyceltes Material verwendet. Öffentliche Verwaltungen führen regelmäßig Kampagnen durch, die auf die Bedeutung des Recyclings für die Umwelt hinweisen. Unternehmen der Branche investieren unablässig Milliarden Euro, um ihre Recyclingprozesse zu verbessern. Produkte mit Kunststoff in ihrer Zusammensetzung erhöhen ständig ihren Anteil an recyceltem Kunststoff, wie zum Beispiel Verpackungen.

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Kürzlich haben sich europäische Hersteller darauf geeinigt, dass bis 2030 30% recycelter Kunststoff in die produzierten Verpackungen eingearbeitet werden soll, um die Ziele des „Green Deal“ der Europäischen Kommission zu respektieren. Diese großen Konzerne haben sich verpflichtet, bis 2030 7.200 Millionen Euro in neue Technologien und Anlagen zu investieren, mit einer Produktionskapazität von 3,4 Millionen Tonnen recyceltem chemischem Kunststoff pro Jahr.

Die Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen

Damit rückt die idealisierte Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen noch näher. Bei diesem Modell geht es darum, die bisher bestehende lineare Produktion, die auf der Verwendung und dem Abfall von neu geschaffenen Kunststoffen basiert, zu eliminieren. Dieses neue Paradigma, zu dem sich die Europäische Union verpflichtet, ist ein neues Verfahren, mit dem recycelter Kunststoff wieder zum Leben erweckt wird. Seine Umsetzung würde eine Verbesserung der Herausforderung der ökologischen Nachhaltigkeit bedeuten und eine Reduzierung des städtischen Abfalls um bis zu 65 % im Jahr 2030 ermöglichen.

Die Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen

Es wird jedoch nicht nur am Ökodesign gearbeitet. Auch Rohstoffe werden modifiziert, einige stammen bereits aus erneuerbaren Quellen wie Biomasseabfällen oder Speiseölen. Darüber hinaus werden die Recyclingprozesse ständig überprüft und verbessert. Für ein optimales und ordnungsgemäßes Recycling ist es wichtig, die besten Maschinen richtig auszuwählen.

Es muss berücksichtigt werden, dass es für jede Kunststoffart (PP, HDPE, PS usw.) und sogar für die Produktart (Flaschen, Abfall, Verschlüsse) spezielle Maschinen gibt. Darüber hinaus müssen wir für einen umweltfreundlichen Recyclingprozess den Energieverbrauch dieser Maschinen berücksichtigen, ob die Verwendung von Wasser während der Recyclinglinie erforderlich ist oder nicht und andere Faktoren, die bestimmen, ob ein Recycling nachhaltig war oder nicht.

Im Gestión de Compras setzen wir auf Nachhaltigkeit und verfügen über einen breiten Maschinenpark, der auf das Kunststoffrecycling spezialisiert ist.

 

Spanien

Auf spanischer Ebene sind die Zahlen schwindelerregend und prahlerisch. Im Jahr 2019 erreichte Spanien eine Recyclingquote von 51,5 % und übertraf damit das von der Europäischen Union für 2025 gesetzte Ziel von 50 %. Im Jahr 2020 recycelten die Spanier 616.282 t heimische Kunststoffverpackungen, doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren.

Die Recyclingquote in unserem Land steigt Jahr für Jahr weiter an, während die auf Deponien entsorgten Kunststoffe nicht aufhören zu sinken.

Die Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen

Laut dem EPRO-Bericht (European Plastic Recycling and Recovery Organization) gehört Spanien im Ranking zu den Ländern mit der höchsten Recyclingquote. In unserem Land beträgt das durchschnittliche Recycling 13,2 kg / Einwohner. Schlagen Nachbarländer wie Großbritannien (8,4 kg / Einw), die Schweiz (6,9 kg / Einw) oder Norwegen (6,7 kg / Einw).

 

Als Zeichen des Engagements für die Kreislaufwirtschaft wird dies eines der Themen sein, die während der 4 Tage der EQUIPLAST entwickelt werden, einer der wichtigsten nationalen Kunststoffmessen, an der verschiedene Unternehmen der Branche teilnehmen. Auf der Messe wird eine Demonstrationsanlage für das Kunststoffrecycling gezeigt. Dieses Projekt wird die Fortschritte bei der Verarbeitung von Kunststoffabfällen und damit auch das Engagement der Kunststoffbranche für Umwelt und Kreislaufwirtschaft würdigen.

 

EQUIPLAST wird auch in dieser Ausgabe „der große Treffpunkt zwischen Industrie und Wissenschaft durch Nachhaltigkeit, Wissensvermittlung und Digitalisierung sein, mit Innovation, neuen Materialien und Biotechnologie als Hauptakteuren“, so die eigene Seite Web.

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